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Apple kauft das Tech Startup hinter Hello Barbie

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Apple kauft das Tech Startup hinter Hello Barbie

Der Aufkauf von Pullstring könnte daraufhin deuten, dass Apple sich weiter im technischen Sprachbereich und vielleicht sogar mit der Zielgruppe Kinder ausweiten will. Pullstring ist vor allem durch die sprechende Puppe „Hello Barbie“ bekannt.

Apple hat gerade ein Unternehmen aufgekauft, das es anscheinend für seine künftigen und bereits bestehenden Sprachprodukte braucht. Dahinter steckt PullString, auch bekannt als ToyTalk, nachdem das Unternehmen von Axios übernommen wurde. Von dem Startup stammen unter anderem Spielzeuge wie eine sprechende Barbie und Thomas die Lokomotive – sie beschäftigen sich also primär mit Sprach-Spielzeug.

Nun ist die Frage: Warum hat Apple überhaupt Interesse an einem solchen Unternehmen? Nun, Siri wird allgemein etwas von Amazon Alexa und dem Google Assistant abgehängt. Nicht nur in Bezug auf Spracherkennung und Dienstprogramme, sondern auch im Hinblick auf das Entwickler-Ökosystem. Google und Amazon haben Plattformen aufgebaut, um auch Tools von außenstehenden Entwicklern im Repertoire aufzunehmen. Darunter auch Quizze und Spiele für Kinder.

Wenn Apple mit Siri und dem HomePod also eine echte Chance auf dem Smart Home Markt haben möchte, muss es seine Anwendungen diesbezüglich erweitern. Der Kauf von PullString lässt daraufhin schließen, dass sich das Unternehmen zunehmend mit sprachaktiviertem Spielzeug für Kinder beschäftigen möchte, um auf dieser Ebene mit seiner Konkurrenz mitzuhalten.

Ob PullString dafür der richtige Partner ist, muss man abwarten. Immerhin wurde das Unternehmen im Jahr 2015 mit einigen Vorwürfen von “Kinderüberwachungsgeräten” konfrontiert. Man konterte diese Kritik souverän, indem man die Sicherheit von der Wello Barbie-Puppe detailliert analysierte und deutlich machte, dass es noch nie gehackt wurde. Die Datenschutzbestimmungen haben sich seitdem geändert und sehr viele Menschen sind bekanntlich bereit, sich ständig zuhörende Echos und Google Homes zu kaufen.

Im Jahr 2016 änderte das Unternehmen erstmals seinen Namen in PullString und lenkte damit auch den Fokus auf Entwicklertools, die es ermöglichen, Gespräche visuell darzustellen. Außerdem beschäftige man sich zunehmend mit Produkten, die man für die Sprachassistenten von Google und Amazon veröffentlichte. Nun will man offensichtlich auch die Siri-Plattform ins Auge fassen. Bisher hat sich keiner der beiden Unternehmen zu dieser Übernahmen geäußert.

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